Welpen

Hunde richtig prägen im ersten halben Jahr

Wenn Welpen von ihrem Züchter an die neuen Besitzer abgegeben werden, wird damit der Entwicklungsprozess der Sozialisation unterbrochen. Bei seinen Geschwistern würde er durch den Umgang mit der Mama, anderen erwachsenen Hunden des Rudels und mit seinen Wurfgeschwistern lernen, wie man sich unter Hunden verständigt und wie man sich angemessen zu verhalten hat. Da dies die Welpen in ihrem Zuhause nicht mehr erleben können, müssen wir als Hundebesitzer versuchen ihnen so gut es eben geht einen Ersatz zu bieten.

Am Welpenspieltag hat Ihr Welpe die Gelegenheit:

  • spielerisch zu lernen wie man sich unter Hunden verständigt und zu benehmen hat
  • sie lernen keine Angst zu haben (z.b. Autos, lautes Kindergekreische,...), da   die Welpen behutsam an verschiedenste Situationen herangeführt werden.
  • selbstbewusst Herausforderungen zu bewältigen (Parcours, Hindernisse, Geräte,...)

Natürlich erhalten Sie auch Tipps zur Erziehung Ihres Welpen. Mensch und Hund sollen spielerisch mit und voneinander lernen.

Wann?

Jeden Samstag von 15:00 bis 16:00 Uhr.
Das sollten Sie mitbringen:

  • Impfpass und Haftpflichtversicherungsnachweis
  • Wetter- und reißfeste Kleidung
  • Halsband und Leine
  • Leckerchen (Käse, Wiener, Leberkäse kleingeschnitten)
  • Spielzeug
  • Bauchtasche

Worauf Sie vorher achten sollten:

  • Geben Sie Ihrem Welpen 3 Stunden vor Besuch der Welpenstunde kein Futter. Sein voller Bauch kann beim wilden Spielen dazu führen, dass er sich übergeben muss. Außerdem ist er weniger über Futter zu motivieren, wenn er eigentlich noch satt von seinem Mittagessen ist. Also - gefüttert wird nach der Stunde.
  • Auch sollten Sie ihn nicht schon müde gespielt haben. Denn dann ist die Gefahr der Überforderung beim Spielen groß. Am besten nur 5 minütiger Gassigang vor dem Spielen und dann hinein ins Vergnügen.

Junghunde

Im Anschluss an die Welpenstunde, oder aber wenn Dein Hund mindestens 6 Monate alt ist, setzen wir unter fachkundiger Anleitung die grundlegende Sozialisierung und erste Schritte in Richtung Ausbildung des jungen Hundes fort. Mit Spaß für alle (!) lernt der junge Hund das gewünschte Verhalten an der Leine und lernt auch alleine sitzen zu bleiben und sich hinzulegen. Der Grundstein für einen sicheren Umgang mit dem jungen Hund im Straßenverkehr wird somit gelegt.

Interessiert? Dann nichts wie Impfpass, Versicherungsnachweis, Leine und Halsband zusammenpacken und kommt zu uns. Ach ja, Hund und Spaß nicht vergessen.

Euer Team  Gitte Aussermeier-Strunz und Alexander Friedl freuen sich auf Euch!

Wir sehen uns am Samstag ab 15:00 Uhr.

Junghundeausbildung beim HSV Mühldorf

Agility

Was heißt Agility?

Agility kommt aus dem Englischen und heißt: flink, behende, wendig.Dies bezeichnet exakt die Eigenschaften, die beide - Hund und Hundeführer - für diesen Sport mitbringen müssen.Was ist Agility ?Agility ist "Behendigkeit auf 6 Beinen." Es ist ein gezieltes erzieherisches und körperliches Spiel mit dem Hund, das u.a. dazu dient, die Sozialverträglichkeit und die Eingliederung des Hundes in die Gesellschaft zu fördern. Mit Spiel ist das Zusammen-Spiel zweier aufeinander eingespielter Partner, einem Team, gemeint. Erfolg im Agility führt nur über gute Erziehung und ausgeprägten Gehorsam des Hundes, aufgebaut auf Freude, Harmonie und gegenseitigem Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer.

Was ist das Ziel von Agility?

Ziel des Wettbewerbs ist es einen individuell vom Leistungsrichter für jeden Wettbewerb neu vorgegebenen Hindernisparcours fehlerfrei und in vorgegebener Zeit zu bewältigen.Am besten läßt sicher der Agility-Sport mit dem Springreiten vergleichen, mit dem Unterschied, daß beim Agility der Hund freilaufen ohne Leine vom Hundeführer nur mit seiner Stimme und Körperzeichen gesteuert werden darf

Voraussetzungen für den Agility-Hund:

  • leicht motivierbar, mit ausgeprägtem Spieltrieb
  • schnell und wendig
  • gut sozialisiert und menschenfreundlich
  • führig, leicht lenkbar, mit guter Bindung zum Hundeführer
  • nicht zu groß und zu schwer, maximal ca. 70cm Schulterhöhe und ca. 40 kg Gewicht
  • für die Teilnahme an Wettkämpfen
  • Alter mindestens 18 Monate
  • Begleithundeprüfung Agility BH-A 

Hoopers

Hoopers - eine neue Sportart für jedermann

Voraussetzungen für den Hoopers-Hund:

  • leicht motivierbar mit Spieltrieb
  • gut sozialisiert und menschenfreundlich
  • führig, leicht lenkbar, mit guter Bindung zum Hundeführer
  • alle Alters- und Gewichtsklassen können mitmachen
  • keine Begleithundeprüfung erforderlich, jedoch empfohlen

Hoopers - Mensch und Hund sind oder werden ein Team

Leichter gesagt als getan. Bei Hoopers soll der Hund in einem maximal 20 m x 40 m großen Parkour durch eine größere Anzahl von Hoops (Bögen), Tonnen, Gates (Wänden) und Tunnel laufen. Der Hundebesitzer bleibt jedoch an einem Ort stehen und dirigiert den Hund nur durch Stimme und Körper. Logisch, dass dies nur als harmonisches Team mögich ist. Für den Pakour selbst kann sich das Team Zeit lassen. 5 Minuten sind lang genug, damit auch ältere Hunde (... und Hundeführer) teilnehmen können.

Lust auf mehr?

Sprechen Sie uns an. Wir zeigen Ihnen, dass die Arbeit mit Ihrem Hund vor allem eins bedeutet:

Jede Menge Spaß!

Besuchen Sie unsere Übungsstunden und überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns auf Sie!

 

Durchgeführt von Ruth Binsteiner und Agnes Vogt

jeden  Donnerstag ab 15:30 Uhr

IGP - Herausforderung für Mensch und Hund

Fährtenarbeit

Fährte

Wie bekannt ist, interessiert sich unser Hund aufgrund seiner Nasenveranlagung von Natur aus ganz besonders für Wildfährten. Musste er doch früher als Wildhund durch Witterung suchen und aufstöbern. Diese Veranlagung hat sich als Erbe bis heute fortgepflanzt. Wir können aber diese Neigung zum Wildern nicht brauchen und dürfen sie auch in keinem Falle dulden. Durch die Ausbildung in der Fährtenarbeit können wir unserem Hund, wenn auch nur ersatzweise, etwas seiner Neigung entsprechendes bieten.

Ist der Hund in dieser Disziplin richtig ausgebildet, macht ihm die Suche Freude und Spaß.

Auf Fährtensuche

Unterordnung...

heißt einordnen des Hundes in unsere Lebensgemeinschaft. Oberstes Ziel sollte dabei immer die Umgänglichkeit unseres Hundes sein. Es wäre gut, wenn von jedem Hundebesitzer wenigstens die Begleithundeprüfung angestrebt würde. Dadurch ist in großem Masse gewährleistet, dass der Hund einen guten Grundgehorsam besitzt, der in unserer heutigen Umwelt von allergrößter Wichtigkeit ist. Unser Hund will beschäftigt werden und arbeiten. Ausbildung heißt Anlagen und Triebe des Hundes für unsere Zwecke nutzbar zu machen. Dies sollte aber so geschehen, dass unser vierbeiniger Freund an seinem Naturell keinen Schaden erleidet. Unser Hund sollte nach der abgeschlossenen Ausbildung einen gesunden aber keineswegs kriecherischen Gehorsam zeigen. Wir wollen mit der Ausbildung erreichen, dass unser Hund gehorcht, wir mit ihm etwas tun können, was ihm und uns Spaß macht und er sich in unsere Gemeinschaft einfügt.

Hunde werden für die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche ausgebildet, z.b. Blindenführhund, Fährtenhund, Hütehund, Polizeihund, Rettungshund und auch als Wachhunde. Diese Arbeit erfordert eine ganz spezielle Ausbildung und wird dem Hund überwiegend von Profis gelehrt. Dagegen möchte der normale Besitzer eines Hundes im Grunde seines Herzens mehr einen treuen Begleiter, der ihn respektiert, gern hat und ihm gehorcht, auf den jederzeit und überall Verlass ist und der den Menschen hilft, sich vom Stress des Alltags zu erholen.Dieses ideale Verhältnis zwischen Mensch und Hund entsteht aber nicht automatisch mit dem Kauf eines Hundes, sondern entwickelt sich erst durch sorgfältige Aufbauarbeiten. Der Hund ist ein Rudeltier, darum lässt er sich auch in unserer Familie und unserer Gemeinschaft leicht einordnen. Voraussetzung ist aber eine richtige Erziehung. Die Erziehung unseres Hundes sollten wir später in eine gezielte Ausbildung überleiten. Dass der Hunde gerne lernt und arbeitet, vorausgesetzt die Ausbildung wird richtig und für den Hund zumutbar gestaltet. Unser Hund will und sollte beschäftigt werden. Es genügt nicht, auch wenn wir ein noch so großes Grundstück besitzen, wenn der Hund sich darum selbst überlassen ist. Ein täglicher Ausgang und eine gezielte Beschäftigung kann einfach nicht ersetzt werden. Die Arbeit mit dem Hund wird in unserem Verein so vielseitig betrieben, dass fast für jeden Hund und Hundeführer eine Ausbildungsmöglichkeit mit sportlicher Betätigung besteht. 

Schutzdienst

Schutzdienst

Der Wildhund musste seine Beute suchen, erjagen und erkämpfen. Unser Hund braucht und darf das nicht mehr. Er wird von uns gefüttert, gehegt und gepflegt. Trotzdem müssen wir immer wieder erleben, dass es Hunde gibt, die Wildern, jagen, und sich gegen ihre Umwelt aggressiv verhalten. Das gilt insbesondere für Hunde, die keine Aufgabe in ihrem täglichen Umgang mit Menschen haben.

Mit dem kontrollierten und richtig gelernten Schutzdienst auf den Übungsplätzen können wir dem Hund etwas bieten, dass seinem angeboren Triebverhalten Rechnung trägt. Er darf den Schutzarm erobern und praktisch Dinge tun, die seinem Naturell entsprechen. Das erobern des Schutzarmes vom Helfer erweckt beim Hund keinerlei Aggressivität gegen den Helfer, sondern hat in manchen Fällen, wo solche vorhanden war, diese durch gezielte Arbeit abbauen geholfen.

Es gibt Hunde, die vor der Ausbildung für Menschen unumgänglich, ängstlich und sogar bissig waren, durch den nötigen Gehorsam soweit eingeordnet wurden, dass Sie zu gefahrlosen Begleitern und Hausgenossen geworden sind

Ausbildung zum Schutzdienst

Anfahrt und Kontakt

Hundesportverein e.V. Mühldorf
Oberhofener Straße 100

84453 Mühldorf a. Inn

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Tel. 08631 - 14563